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Ev. luth. Kirchengemeinde Langenholtensen
Kreis Northeim - Südniedersachsen



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Gott hat sein Ohr an deinem Herzen

Seminar 2010 mit spiritueller Note

Immer wieder wurde es ganz still im Langenholtensener Luthersaal, wenn Referent Klaus Dettke in meditativen Übungen mit den bis zu 40 Teilnehmenden praktisch umsetzte, was er ihnen an vier Abenden über Gebet und Segen vermittelt hatte. Zum zehnten Mal hatte die Kirchengemeinde Langenholtensen ein Seminar über Glaubensfragen angeboten. Klaus Dettke, Leiter des geistlichen Zentrums Kloster Bursfelde, erschloss den Zuhörern aus Langenholtensen, Northeim und Umgebung die grundlegende Thematik ganz praktisch: Vortrag und  Selbstwahrnehmungsübungen, kurze Murmelgespräche und kleine Aufgaben wechselten sich ab. „Gerade, dass man selbst zwischendurch aktiv war, hat mir das Thema  nahe gebracht“, sagte ein Teilnehmer.

Gegenwärtig sein

Jeder Abend begann mit einer Übung zur Selbstwahrnehmung. „Wie oft sind wir zwar da, aber in Gedanken doch nicht, etwas treibt uns um, wir können es nicht loslassen. Das Ergebnis ist, dass wir immer überall sind, aber nicht da, wo unsere Gegenwart es erfordert. Werden Sie mal still und staunen Sie, was Sie alles in ihrem Kopf hören.“ Dettkes Gegenmittel: „Versuchen Sie das kurze Gebet `Herr Jesus Christus, erbarme dich mein´. Das können Sie immer sprechen, während der Arbeit, wenn in Sitzungen nichts mehr geht oder auch nach einem heftigen Streit mit dem Partner. Sie werden merken, dass ihre Haltung sich ändert und neues, konstruktives Verhalten möglich wird.“ 

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Neues wird möglich: Referent Klaus Dettke machte schnell klar, welche Relevanz das Beten und Segnen für das eigene Leben hat. 

 

Warum der Segen so gut tut

Dettke: „Im Augenblick des Gesegnet-Werdens muss der Mensch ganz passiv werden. Das ist der Moment, in dem wir werden, weil wir von Gott angesehen werden. Die chilenische Nobelpreisträgerin Gabriela Mistral formuliert das so: `Wenn du mich anblickst, werde ich schön´“ - „Die Thematik tut den Menschen deshalb so gut“, führt Pastorin Luitgardis Parasie aus, „weil sie die Grundfragen ihrer Existenz berührt. Es war beeindruckend, wie behutsam der Referent an die spirituellen Übungen heranführte und wie bereitwillig die Teilnehmenden sich darauf einließen. Viele sagten, dass es ihnen sehr gut getan hat.“

Abgerundet wurden die Abende durch das Musikteam um Christine Kuhr, das in bewährter Form mitreißend moderne Lieder spielte, sowie die Catering-Gruppe um Svetlana Schmidt, die ausgesprochen ansprechende Fingerfood-Kreationen präsentierte.