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Ev. luth. Kirchengemeinde Langenholtensen
Kreis Northeim - Südniedersachsen



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Andachtaktiv ist wegweisendes Modell
Examensarbeit: „Sehr gelungener Gottesdienst“
Das Langenholtenser Projekt „Andachtaktiv“ ist wegweisend für „kleine“ Gottesdienste. Das stellt Dr. Christian Kurzewitz, seit Ende 2010 Pastor in Iber, in seiner Arbeit zum 2. Theologischen Examen fest. Es geht in der 49seitigen Arbeit darum, wer dazu „berufen“ ist Amtshandlungen wie Gottesdienst durchzuführen. Ausgangspunkt ist eine Andachtaktiv, die Kurzewitz in Langenholtensen besucht hatte. Sie wurde von Sonja und Andreas Grams gehalten. Im Folgenden einige Auszüge:

Während meines Examensprojektes habe ich verschiedene Gottesdienste und Andachten im Göttinger Umland besucht. Besonders eingeprägt hat sich mir ein Gottesdienst in Langenholtensen, der von einer Frau der dortigen Gemeinde gehalten wurde. Im Rahmen eines gut durchdachten und langfristig angelegten Gottesdienstplans fand dort am 3. Advent 2009 ein Lobpreisgottesdienst mit ca. 25 Gottesdienstbesuchern statt. Die Gottesdienstgemeinde versammelte sich im Stuhlkreis vor dem Altar in der alten Dorfkirche. Es wurde bei Gitarrenbegleitung viel gesungen, gebetet, der Psalm im Wechsel gesprochen; vorgelesen wurden die alttestamentliche Lesung, die Epistel und das Evangelium des Sonntags, die Losungen auch. Gepredigt wurde nicht. Sehr eindrücklich war die freie Gebetsgemeinschaft während der Fürbitten, die mit schlichten Mitteln eingeleitet wurde. Die von der Gemeinde spontan gesprochenen Gebete waren sehr persönlich, herzlich und von einer Dichte, wie ich sie bisher in kaum einem „Pastorengottesdienst“ erlebt habe. Nach 30-40 Minuten endete der Gottesdienst mit dem Vaterunser.
Der beschriebene Gottesdienst ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Evangelium auch ohne gewohnte Predigt verkündigt werden kann. Es handelte sich um einen „richtigen Gottesdienst“ mit heilsamer Evangeliumsverkündigung. In den freien Fürbitten hat die Gottesdienstgemeinde zudem zu einer Gemeinschaft gefunden, wie ich sie bisher kaum in einem Hauptgottesdienst erlebt habe. Gebetsanliegen, die von Freud bis Leid das gesamte Leben umfassten, wurden vor Gott gebracht.
Mit den Eindrücken dieses m.E. sehr gelungenen Gottesdienstes soll nun ein Sprung zur Diskussion um die ordentliche Berufung gewagt werden.